Das scheint eine einfache Frage zu sein, ist aber sehr verwirrend. Selbst diejenigen, die viele Jahre in dieser Branche gearbeitet haben, können manchmal die Verbindung und den Unterschied zwischen den beiden nicht klar beschreiben. Um dies zu verstehen, beginnen wir mit einem einfachen Diagramm.
Aus der obigen Abbildung ist sehr deutlich zu erkennen, dass es große Unterschiede zwischen den beiden gibt, aber auch Überschneidungen.
Ursprung
Der früheste Prototyp von RFID lässt sich bis zum Zweiten Weltkrieg zurückverfolgen. Damals fügten die Alliierten dem Radar einen Funksender hinzu, um Flugzeuge effektiv als Freund oder Feind zu identifizieren. Wenn das Radar ein Flugzeug entdeckte, sendete es eine bestimmte Funkwelle. Handelte es sich um ein eigenes Flugzeug, antwortete es mit einer Funkwelle, und das Radar erkannte es als eigenes. Gab es keine Antwort, galt es als feindliches Flugzeug. Nach jahrzehntelanger Entwicklung sind je nach Anwendungsbereich viele Frequenzbänder entstanden. Der Anwendungsbereich hat sich von der frühesten Einzelobjekterkennung auf Szenarien wie Nahfeldzahlungen erweitert.
Im Vergleich zu RFID startete NFC viel später, etwa um 2003. Die drei IT-Giganten PHLIPS, SONY und NOKIA kamen zusammen, vereinheitlichten einige Aspekte auf Basis des bestehenden RFID, fügten einige einzigartige Funktionen hinzu und führten die NFC-Technologie ein.
RFID-KlassifizierungEs gibt viele Möglichkeiten, RFID zu klassifizieren, z. B. nach aktiv/passiv oder nach Energieübertragungsmethode. Um die Beziehung zwischen RFID und NFC zu klären, wird in diesem Artikel nur die Klassifizierung nach Frequenzband diskutiert.
Je nach Anwendungsbereich wird RFID in viele Frequenzbänder unterteilt, von niedrig bis hoch:
1. Niederfrequenz: 125K, 134K
2. Hochfrequenz: 13,56M
3. Ultrahochfrequenz: 900M
4. Mikrowelle: 2,4G, 5,8G
Natürlich sind dies nicht alle Frequenzen, sondern nur die, denen wir im täglichen Leben am häufigsten begegnen. Es ist wichtig zu beachten, dass 900M und 13,56M am weitesten verbreitet sind. Häufige Gegenstände wie Busaufladekarten, Essenskarten, Personalausweise der zweiten Generation und PBOC-Bankkarten verwenden diese Frequenzbänder, während Produkt-Tags für die Bestandsverwaltung meist 900M verwenden.
Im Gegensatz zu 13,56M ist 900M ein allgemeiner Begriff und keine genaue Frequenz. Sie variiert von Land zu Land. In China liegt das Frequenzband bei etwa 900M, daher wird 900M allgemein als Oberbegriff verwendet.
Beziehung zwischen RFID und NFC
Aus der obigen Abbildung ist ersichtlich, dass die größte Gemeinsamkeit die Verwendung von 13,56M ist. Da 13,56M das am häufigsten vorkommende RFID-Frequenzband ist, ist dies der Grund, warum viele Menschen RFID und NFC verwechseln. Tatsächlich ist der Anwendungsbereich von RFID viel breiter als der von NFC. Neben 13,56M gibt es viele andere Frequenzbänder, während NFC nur das 13,56M-Band verwendet. Der ursprüngliche Zweck von NFC war die Nahfeldzahlung und der kleine Datenaustausch für lose Authentifizierung. NFC wählte 13,56M als Basis und fügte eine Punkt-zu-Punkt-Kommunikation hinzu. Traditionelles RFID erlaubt nur, dass ein Leser gleichzeitig mit einem Tag interagiert, während NFC es zwei Lesern ermöglicht, Daten miteinander auszutauschen.
Gleichzeitig unterstützt NFC nicht alle 13,56M-RFID-Protokolle. Es unterstützt selektiv nur die Protokolle 14443 Type A und 15693 und unterstützt nicht 14443 Type B, das für Ausweise wie unsere verwendet wird.
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