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Management des Bauprozesses von Fertigteilgebäuden basierend auf RFID-Technologie

   I. Vor- und Nachteile des bestehenden Fertigteilbaus

1. Vorteilsanalyse

Fertigteilgebäude sind Gebäude, die vor Ort aus vorgefertigten Bauteilen zusammengesetzt werden. Im Vergleich zu traditionellen Gebäuden benötigen Fertigteilgebäude weniger Lagerfläche für Materialien, verursachen weniger Baulärm, und die standardisierte Produktionsweise ist förderlich für Ressourcenschonung und Umweltschutz. Gleichzeitig kann der Bau von Fertigteilgebäuden nach entsprechender Behandlung des Fundaments montiert werden, was eine schnelle Bauzeit und geringe Arbeitsintensität ermöglicht. Darüber hinaus gewährleisten standardisierte, mechanisierte und hochpräzise Produktionsmethoden die Qualität des Gebäudes. Daher bieten Fertigteilgebäude unvergleichliche Vorteile gegenüber traditionellen Gebäuden.

2. Nachteilsanalyse

Fertigteilbauweise hat auch viele Probleme. Der Baufortschritt wird durch viele Faktoren wie die Produktionsgeschwindigkeit der Bauteile durch den Hersteller und die Transportmethoden beeinflusst. Änderungen während des Bauprozesses sind für die Bauteilproduktion nachteilig, und bei der Montage treten häufig Probleme wie „Fehler, Auslassungen, Kollisionen und Mängel“ auf. Fertigteilgebäude erfordern sowohl bei der Herstellung als auch bei der Montage starke technische und fachliche Kenntnisse. Der Industrialisierungsprozess des Bauwesens in China befindet sich noch in einem frühen Stadium; es mangelt an Fachkräften, die sich mit industrieller Technologie auskennen und mit Fertigteilgebäuden vertraut sind.

  II. Anwendung der RFID-Technologie im Baumanagement von Fertigteilgebäuden

Im Gegensatz zum traditionellen Baustellenmanagement lässt sich der Bauprozess von Fertigteilgebäuden in fünf Phasen unterteilen: Herstellung, Transport, Anlieferung, Lagerung und Hebevorgang. Ob Informationen über Herstellung, Transport und Ankunft der verschiedenen Bauteile während des Bauprozesses rechtzeitig und genau erfasst werden können, beeinflusst maßgeblich das gesamte Projektzeitmanagement und die Bauabläufe. Effektive Bauteilinformationen auf der Baustelle erleichtern die Lagerung der verschiedenen Bauteile und Teilsysteme und reduzieren den sekundären Transport. Traditionelle Materialverwaltungsmethoden sind jedoch nicht nur fehleranfällig, sondern haben auch eine gewisse Verzögerung. Um die Trennung zwischen Produktion und Bau von Fertigteilgebäuden zu lösen, wendet FineJoin die RFID-Technologie im gesamten Bauprozess von Fertigteilgebäuden an. Die Anwendungsphasen und -methoden sind in der folgenden Abbildung dargestellt.

                  

1. Bauteilherstellungsphase. In der Vorfertigungsphase der Bauteile schreiben die Mitarbeiter des Vorfertigungsplatzes zunächst mit RFID-Lese-/Schreibgeräten (D2180U) alle Informationen über das Bauteil oder das Teil (z. B. Maße der Fertigsäule, Aushärteinformationen) in den RFID-Chip. Basierend auf den Benutzeranforderungen und aktuellen Codierungsmethoden sowie unter Bezugnahme auf die Codierungsregeln der Vertragsstückliste wird das Bauteil codiert. Dann betten die Herstellungsmitarbeiter den RFID-Chip mit allen Bauteilinformationen in das Bauteil oder das Teilsystem ein, damit in späteren Phasen die entsprechenden Informationen gelesen und eingesehen werden können.

2. Bauteiltransportphase. In der Transportphase werden RFID-Chips in die Transportfahrzeuge eingebettet, um kontinuierlich Informationen über den Fahrzeugstatus zu sammeln, die kürzeste Route und die kürzeste Fahrzeit zu ermitteln, um so die Transportkosten effektiv zu senken und den Baufortschritt zu beschleunigen.

3. Phase der Anlieferung und Lagerung von Bauteilen. Der Kartenleser im Zutrittskontrollsystem empfängt die Anlieferinformationen der Transportfahrzeuge und benachrichtigt sofort das zuständige Personal, um die Eingangskontrolle und die Abnahme vor Ort durchzuführen. Nach der Abnahme werden die Bauteile an die vorgegebenen Positionen zur Lagerung transportiert, und die Ankunftsinformationen der Bauteile werden in den RFID-Chip geschrieben, um später auf die Ankunftsinformationen und die Nutzung der Bauteile zurückgreifen zu können.

4. Hebevorgangsphase. Bodenpersonal und Bediener von Baumaschinen halten jeweils RFID-Handterminals (M10A) und Displays. Das Bodenpersonal liest mit dem RFID-Handterminal die Bauteilinformationen und überträgt die Daten an das Hintergrundsystem, woraufhin die Ergebnisse auf dem Display angezeigt werden. Die Maschinenbediener führen den Hebevorgang entsprechend den Informationen auf dem Display durch, was eine genaue Positionierung in einem Schritt ermöglicht und Zeit und Mühe spart. Darüber hinaus ermöglicht die präzise Positionierungsfähigkeit der RFID-Technologie in kleinen Bereichen eine schnelle Ortung und Zuweisung von Transportfahrzeugen, was die Arbeitseffizienz erhöht.

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